Liebesnacht (Sonett)

 Liebesnacht
(Sonett von Aramesh)
 

Es malt mein Blick mit feiner Nadelspitze
Dein Bild auf tiefstem Grunde der Pupillen.
Durch meine Adern galoppiert in Hitze
ein trunk‘nes Pferd mit seinem heft’gen Willen.

 
Dein Wort hat mich betörend eingefangen,
es perlt wie süßer Wein von Deinen Lippen,
und Deiner Stimme Klang färbt meine Wangen,
lässt mich dem Falter gleich am Nektar nippen. 
 
 
Am Himmelszelt färbt sich der Safranmond
so rot wie Blut, wenn wir die Küsse trinken
und unsre Körper sich berauscht liebkosen.
 
 Verzaubert durch den Liebesduft der Rosen
will ich in dir, willst du in mir versinken,
wenn über uns die Fürstin Liebe thront.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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