Nächtliche Klagen

Nächtliche Klagen
© Aramesh


Die Nachtigall, die hör ich schlagen,
und über arge Schmerzen klagen,
sie hat den Rotwein nicht vertragen,
er liegt ihr ziemlich schwer im Magen.

Ich lieg schlaflos im Himmelbett.
Hoch oben auf des Daches Brett,
errichtet man ein Lazarett
und singt nun traurig im Duett.

Es jammert nun die Waldohreule,
die seufzend aufstöhnt mit Geheule,
im Magen wölbt sich eine Beule,
die Feldmaus hatte sicher Fäule.

Als ich mich unter Kissen grabe,
gesellt zum Trio sich ein Rabe,
der krächzend kundtut mit Hingabe,
dass er den Arzt gerufen habe.

Vorbei der Schlaf, ich kann nur wachen.
Um das Quartett nun voll zu machen,
erscheint mit seinen Siebensachen
Herr Doktor Uhu bei den Schwachen.

Verteilt ein Mittel zum Erbrechen,
verordnet Ruhe und kein Sprechen,
Ich schleich hinaus, wir sind Terzett,
doch schickt er mich sofort ins Bett.

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