Grauer November

 

Grauer November
© Aramesh


Laut heult der Herbstwind in den Bäumen,
er zerrt vom Ast das letzte Blatt.
Der kahle Wald beginnt zu träumen,
im Zwielicht scheint er trüb und matt.

Ich wandre einsam auf den Wegen,
die mir vom Sommer her vertraut.
In graue Pfützen tröpfelt Regen.
Was jetzt verstummt, war früher laut.

Es raschelt unter meinen Füßen
bei jedem Schritt verwelktes Laub,
als wollte es zum Abschied grüßen.
Was gestern lebte, ist heut taub.

Der schwarze Rabe auf dem Feld
krächzt laut – fast klingt's wie Todesschrei,
und Nebel senkt sich auf die Welt,
die Leichtigkeit – sie ist vorbei.

 


 

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