Tränen des Regens

Tränen des Regens
© Aramesh

Grau zieht ein Band am Himmelszelt,
der Wind treibt dunkle Wolkenschafe,
die eben noch so lichte Welt
versinkt, als dichter Regen fällt.

Er prasselt auf die Pflastersteine,
Melancholie bedrückt mein Herz,
der Regen draußen öffnet meine
versteckte Trauer und ich weine.

Zwei Tropfen haben sich verirrt,
sie hängen prall am Fensterrahmen,
und zeigen mir die Welt verkehrt
und bunt - ich staune, bin verwirrt.

Das Wolkenmeer ist fortgezogen
und mit ihm die geheime Qual,
der Sonne Schein hat aufgesogen
das letzte Nass, es ist verflogen.

 

 

 

 

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