Endgültig

Endgültig

© Aramesh

  

Wo einst Verständnis lebte,
herrscht Ungeduld und ich
sammle gleichgültige Scherben.

Du berührst keine Saite mehr
in mir, die Klingen Deiner
Worte sind verstumpft.

In der Schlacht um uns ermüdeten
wir wie Gladiatoren und nun
frisst uns der Löwe der Gegenwart.

Du sagst: „Lebe wohl“,
und ich gehe, während Du darauf
wartest, ob ich noch einmal zurückschaue.

Doch mein Weg führt auf die Messerschneide
meiner Selbstachtung, an deren Spitze
das Wort „Würde“ steht.

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

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