Nein, ich lasse mich nicht mehr diskriminieren...

Nein, ich lasse mich nicht mehr diskriminieren…
von Peter Reuter

Keine Lüge, ich fahre täglich mit der Bahn, ich hatte es diese Woche bereits gestanden. Die Bahnfahrerei habe ich ganz gerne. Es gibt viel zu hören, zu beobachten, zu schreiben. Gestern habe ich in dem Hauptbahnhof, welcher meine Wartestation, mein realer „IchwarteaufdenAnschlusshoffentlichisterpünktlich-Halt“ ist, gestern habe ich neue Werbeplakate der Antidiskriminierungsstelle des Bundes bemerkt und gelesen. Das Thema interessiert mich wirklich. Heute inspizierte ich flugs die Webseite (www.antidiskriminierungsstelle.de) dieser Stelle, auch diese ist höchst interessant. Folgendes gilt es daraus zu zitieren (in Auszügen):

Herzlich willkommen beim Beratungsteam der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Wir freuen uns, dass Sie uns im Internet besuchen. Oft wissen Menschen nicht, ob sie sich an jemanden wenden sollen oder wo sie sich Hilfe holen können, wenn sie eine diskriminierende Erfahrung gemacht haben. Die sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Beratungsteam bieten Ihnen eine Erstberatung, also eine Einschätzung zu Ihrem Fall, damit Sie über das weitere Vorgehen entscheiden können.

Unser Beratungsteam mit Juristinnen und Juristen kann

  • Sie über Ihre Rechte in einem Diskriminierungsfall informieren,
  • Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können,
  • eine gütliche Konfliktbeilegung anstreben und
  • versuchen, Ihnen wohnortnahe Expertinnen und Experten zu nennen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist für Nichtjuristen oftmals schwer verständlich. Wenn Sie sich diskriminiert fühlen, sollten Sie daher unbedingt eine Anlaufstelle aufsuchen, die sich mit dem Thema gut auskennt.

Wir bieten Informationen darüber, was Sie in einem Prozess brauchen, um eine Benachteiligung vortragen und belegen zu können und welche Fristen zur Geltendmachung von möglichen Ansprüchen zu beachten sind. Auf Wunsch können wir auch eine Stellungnahme der Gegenseite einholen und – die Bereitschaft beider Seiten vorausgesetzt – eine gütliche Einigung anstreben. Außerdem helfen wir Ihnen gern dabei, die passenden Expertinnen und Experten in Ihrer Nähe zu finden.

Ich war und bin sprachlos. Der Staat hat eine Institution geschaffen, für uns – die wir mehr als diskriminiert sind – zumindest manchmal. Es galt nicht lange nachzudenken ...

  • Broschiert: 512 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (11. November 2015)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740706686
  • ISBN-13: 978-3740706685

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