Kundenrezensionen von amazon

 

Top-Kundenrezensionen

Ein außergewöhnliches Märchenbuch...
am 31. März 2018

...da es im Dialog von Realität und Fantasiewelt erzählt wird.
Seit Jahren habe ich kein Buch mehr erworben, das ich nicht mehr aus den Händen legen konnte.
Der Märchenspiegel der Aramesh hat es geschafft.
Am Anfang empfand ich es als sehr brutal und dachte. " ohje, das ist für Kinder?"
Doch an der realen Situation von traumatisierten Flüchlingskindern, gibt es nichts zu beschönigen.
Und es wird milder!
So erzählt Barbara Naziri die Geschichte eines kleinen Mädchens, das auf ihrerm schweren Fluchtweg von einem Jungen begleitet wird.
Um das Elend zu lindern, wird der Leser mit einer so fantasievollen, bunten und außergewöhnlich verzaubernden Sprache in die Fantasiewelt geschickt.
Immer im Wechsel mit der langen Reise der beiden Kinder.
Die Spannung ist kaum auszuhalten und wird sehr belohnt.
Mehr möchte ich wirklich nicht verraten ;-)

Es war einmal......so ganz anders!
Kritisch und wunderschön.
Natürlich empfehle ich es zu 100% Prozent weiter und das von Herzen gerne.

 

***

Brutale Wirklichkeit als Märchen
am 26. Oktober 2017

Eigentlich hat sie sich bisher vor allem als Lyrikerin hervorgetan. Aber jetzt ist Barbara Naziri ohne jede Frage ein glänzendes Debüt als Märchenerzählerin gelungen. Wenn überhaupt, dann hat natürlich sie als Deutsch-Iranerin mit jüdischen Wurzeln die entsprechenden literarischen „Gene“ und kann aus morgenländischer sowie jüdischer Erzähl-Tradition nahezu grenzenlos schöpfen.
Wort- und metaphernreich erzählt sie von den grausamsten Erlebnissen und damit von der traurigen Gegenwart zweier Kinder, die im Jugendamtsjargon als sogenannte unbegleitete Minderjährige aus morgenländischen Kriegsgebieten Richtung Westen fliehen müssen, da ihre Eltern ihnen kein sicheres Zuhause mehr bieten konnten.
Sie vertrauen sich Schleppern sowie anderen erwachsenen Flüchtlingen an, stoßen in den Ländern, die sie zu Fuß oder mit dem Zug durchqueren immer wieder, aber nicht nur auf hilfreiche Menschen.
Am Ende finden das Mädchen Aramesh und der Junge Darius nach der langen und entbehrungsreichen Flucht in Deutschland eine Pflegemutter, die ihnen sehr zugetan ist und die Gewohnheiten ihres Landes nahebringt.
Barbara Naziri beherrscht in ihren Märchen eine fast mühelos wirkende bildhafte Sprache und eine insgesamt leicht schwingenden Sprachmelodie, die scheinbar aus der harten Gegenwart herausführt, um wenig später umso emotionaler in die grausame Wirklichkeit zurückzukehren.
Gekonnt übersetzt sie die Alltags- in eine Märchensprache, die Kindern sowie Erwachsenen die Nöte von den beiden jungen Flüchtlingen einfühlsam und verständlich näher bringt.
Neben dem Rahmenmärchen über die Flucht der Beiden, entdeckt das Mädchen Aramesh in den Splittern ihres Märchenspiegels, die sie als Teile ihrer zerstörten Heimat mitnahm, immer wieder neue Märchen, die sie in diverse zumeist tröstliche Fantasiewelten eintauchen lässt. Die Figuren in den Erzählungen müssen manche Abenteuer bestehen, die allerdings stets märchenhaft gut ausgehen.
Selbstverständlich ließ die Lyrikerin Naziri es sich nicht nehmen, in den Märchen ihren fantasievollen Figuren immer wieder wohl klingende Zaubersprüche, Verwünschungen und Verheißungen in gereimter Form in den Mund zu legen.
So lässt sich der hoffnungsvolle Frühling ermutigend vernehmen: „Kommt mit mir hinaus in Garten und Flur / die Bächlein und Bäume zu wecken,/ Kommt mit auf die Wiesen und lobt die Natur, / dort, wo sich die Blumen verstecken.“
Am Ende ihres Buches ließ die Autorin, die auch als Menschenrechtsaktivistin unterwegs ist, ihren Wünschen freien Lauf und schrieb: „Die Diktatoren beugten sich dem Volk, die Reichen teilten ihr Hab und Gut mit den Armen. Niemand beschnitt die Freiheit des anderen oder betrog ihn gar, die Menschen akzeptierten einander, wie sie waren, die Dunkelheit wich dem Licht und der Hass wurde von der Liebe besiegt. Und das ist eigentlich das schönste Märchen.“
Dem Illustrator Mario Herla (GreybearMH) und der Illustratorin „Hokuspokus“ gelangen auf dem Cover und im Buch 19 stimmungsvolle Bilder.
Somit haben sie und vor allem Barbara Naziri ein Buch geschaffen, das älteren Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen auf märchenhafte Weise die Grausamkeiten, aber auch die tröstlichen Situationen kindlicher Kriegsflüchtlinge anschaulich nahebringt. Bei allem Unglück wird darin die Zuversicht nie ganz aufgegeben

***
- Wunderbares Buch für Kinder und Erwachsene!
von kundin 123 am 11. Juli 2017

Ich habe mich gestern festgelesen in diesem Märchenbuch für Kinder und Erwachsene. Klug, informativ und sehr berührend führt es einen in einer wunderbar blumig orientalischen Erzählweise durch Schiksale und Historien. Ein tolles Buch zum Verschenken und sich selber schenken!
***
 
Märchenspiegel der Aramesh von Barbara Naziri
von Renate R. am 15. September 2017

Es ist mir sehr wichtig auf dieses Buch von Barbara Naziri aufmerksam zu machen. Dieses Buch beeinhaltet ein zu Herzen gehendes Märchen, welches aber durchaus an die Realität angelehnt ist. Die Autorin kennt das Leben und setzt es auf eine wunderbare Weise in Worte um. Die schönen Bilder lassen den Leser zusätzlich in eine Welt aus Hoffnung, Liebe und Menschlichkeit eintauchen. Ein gelungenes Gesamtwerk, welches ich sehr gerne empfehlen möchte.
 
***
von Amazon-Kunde am 16. September
 
Ein Buch, was berührt und verzaubert. Auch die Illustrationen sind wunderschön und unterstreichen die Geschichte, nehmen einen mit auf die Reise ...
 

 


 
 

Nach oben